Ihr Projekt

Tragen Sie bei zur Entwicklung Ihrer Region! Die Projektumsetzung ist das Kernstück des LEADER-Ansatzes. Teilen Sie uns Ihre Projektidee mit, wir helfen Ihnen, sie Wirklichkeit werden zu lassen.

Wer weiß besser, welche Stärken und welche Bedarfe die Region Soonwald-Nahe hat, als die Personen, die in Ihr Leben? Richtig, niemand. Daher forciert der LEADER-Ansatz den sogenannten bottum-up Prozess, der es unter anderem ermöglicht, dass jeder von Ihnen selbst Projektträger sein kann. Sei es eine Kommune, ein Verband, oder eine Privatperson. Wichtig ist, dass die Ziele Ihres Projektes mit den Zielen der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie (LILE) der LEADER-Region Soonwald-Nahe in Einklang stehen und dass Sie wissen, wer konkret Ihr Projekt umsetzen kann.

Ihr Projekt muss mindestens in eines der folgenden vier Handlungsfelder der LILE passen:

Handlungsfeld 1: soogesund

Das Handlungsfeld soogesund widmet sich dem Motto der Gesunderhaltung, welches auf vielfältige Art und Weise vermittelt und vermarktet werden soll. Im Fokus stehen hierbei präventive und gesundheitsfördernde Maßnahmen, ebenso wie die flächendeckende Erhaltung der medizinischen Infrastruktur und der Aufbau von Fachkräften im Gesundheitswesen. Besonders wichtig ist die Einbindung der Bevölkerung als unmittelbar "Betroffene". Die Gliederung des Handlungsfeldes erfolgt in drei Teilhandlungsfelder:

  • Aufbau der Marke "soogesund"
  • soogesund arbeiten
  • soogesund leben

Weitere Informationen zum Handlungsfeld soogesund und sienen Teilhandlungsfeldern finden Sie in der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie (kurz: LILE) auf den Seiten 30-32.

Handlungsfeld 2: Lebendige Dörfer

Das Handlungsfeld Lebendige Dörfer konzentriert sich auf die Stärkung und Bewahrung lebendiger Dörfer und Gemeinden. Neben der Sicherstellung der Nahversorgung sind insbesondere digitale Innovationen und alternative Mobilitätskonzepte von großer Bedeutung, um die Attraktivität der ländlichen Gebiete langfristig zu steigern. Abre auch die Förderung des lokalen Engagements, des gemeinschaftlichen Miteinanders und der sozialen Infrastruktur bilden einen Schwerpunkt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf klimaneutralen Lösungen und dem Schutz der Umwelt. Das Handlungsfeld gliedert sich in drei Teilhandlungsfelder:

  • Schaffung von zukunftsfähigen, lebendigen Dörfern
  • Erhalt von Tradition, Dorfleben und Gemeinschaft
  • Nachhaltige Ortsentwicklung

Weitere Informationen zum Handlungsfeld Lebendige Dörfer und seinen Teilhandlungsfeldern finden Sie in der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie (kurz: LILE) auf den Seiten 33-34.

Handlungsfeld 3: Wein & Tourismus

Das Handlungsfeld Wein & Tourismus steht im Zeichen der Weiterentwicklung des touristischen Potentials der LAG im Bereich Wein und Tourismus und der überregionalen Vermarktung der Naturlandschaft des Nahetals. Neben der Schärfung des Profils ist auch der Ausbau der touristischen Einkehrmöglichkeiten ein wichtiger Bestandteil des Handlungsfeldes. Die Region soll sich darüber hinaus als Land der Hildegard von Bingen profilieren, um ein einzigartiges Image aufzubauen und sich von den Nachbarregionen abzugrenzen. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Förderung eines sanften und nachhaltigen Tourismus. Das Handlungsfeld ist in drei Teilhandlungsfelder untergliedert:

  • Ausbau als Wein- & Genussregion
  • Profilierung als das Land der Hildegard
  • Bildungs- und Erlebnistourismus ausbauen

Weitere Informationen zum Handlungsfeld Wein & Tourismus und seinen Teilhandlungsfeldern finden Sie in der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie (kurz: LILE) auf den Seiten 35-36.

Hanldungsfeld 4: Natur- und Kulturlandschaften

Das Handlungsfeld Natur- und Kulturlandschaften konzentriert sich auf Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Natur- und Kulturlandschaft als wichtigstes Potential der Region. Ein Fokus liegt hierbei auf der Stärkung des Naturparks Soonwald-Nahe in seiner Funktion, wobei konkrete Einzelmaßnahmen zur Erhaltung, Pflege und Entwicklung der Natur- und Kulturlandschaft von großer Bedeutung sind. Des Weiteren zielt das Handlungsfeld darauf ab, regionale Produktions- und Vermarktungsstrukturen aufzubauen und zu unterstützen, um die regionale Wertschöpfung zu stärken. Das Handlungsfeld ist in zwei Teilhandlungsfelder untergliedert:

  • Förderung der regionalen Wertschöpfungskette
  • Erhalt, Pflege und Entwicklung der Kultur- und Naturlandschaft

Weitere Informationen zum Handlungsfeld Natur- und Kulturlandschaften und seinen Teilhandlungsfeldern finden Sie in der Lokalen Integrierten Ländlichen Entwicklungsstrategie (kurz: LILE) auf den Seiten 36-38.

Die LILE, welche Details zu sämtlichen (Teil-)Handlungsfeldern und weitere Informationen rund um die LAG enthält, können Sie sich hier als kostenlose PDF herunterladen:

 

Haben Sie eine Idee für ein Projekt, von dem Sie überzeugt sind, dass es in die Ziele der LILE passt und von dem Sie bereits  Vorstellungen haben, wie dieses Projekt umgesetzt werden könnte, dann stehen nun folgende 5 Schritte für Sie an:

In 5 Schritten zu Ihrem Projekt

1. Beratungsgespräch mit dem Regionalmanagement

Machen Sie einen kostenlosen Beratungstermin mit dem Regionalmanagement der LAG Soonwald-Nahe aus. Dieses setzt sich gerne mit Ihnen zusammen und bespricht Ihre Projektidee. Dadurch erfahren Sie einerseits wichtige Details und Tipps zum weiteren Voranschreiten Ihres Projektes, andererseits weiß die LAG, dass es hier ein Projekt gibt, das es zu begleiten gilt. Die Kontaktdaten des Regionalmanagements finden Sie ganz unten auf dieser Website, eine Beschreibung des Regionalmanagements finden Sie hier.

2. Ausfüllen des Projektsteckbriefes

Kern Ihrer Bewerbung ist der ausgefüllte Projektsteckbrief. In diesem sind alle wichtigen Punkte über Ihr Projekt enthalten: Ihre Kontaktdaten, der Titel und der Inhalt Ihres Projektes, die Trägerschaft, die Kosten und vieles mehr. Dieser Projektsteckbrief wird letztlich dem Entscheidungsgremium zum Projektaufruf vorgelegt (siehe Punkt 3) und dient dabei als Bewertungsgrundlage für Ihr Projekt. Das Regionalmanagement hilft Ihnen sehr gerne bei der vollständigen und erfolgreichen Bearbeitung des Steckbriefes. Herunterladen können Sie das Formular übrigens hier:

3. Bewertung durch das Entscheidungsgremium

Haben Sie Ihren vollständigen Projektsteckbrief zusammen mit allen wichtigen Unterlagen zu einem Projektaufruf abgegeben, wird Ihr Projekt zusammen mit allen anderen eingegangenen Projekten anhand einer transparenten Bewertungsmatrix mit Punkte versehen. Die Projekte, die am meisten Punkte innerhalb des Aufrufes erhalten, bekommen (innerhalb des Finanzrahmens des Projektaufrufes) die Möglichkeit, das Projekt offiziell als LEADER-Projekt zu beantragen.

Damit Sie im Voraus bereits wissen, welche Punkte Ihr Projekt erfüllen muss, um möglichst gut bewertet zu werden, haben wir hier für Sie die Bewertungskriterien des Entscheidungsgremiums:

4. Antragstellung und Genehmigung

Wurde Ihr Projekt erfolgreich vom Entscheidungsgremium ausgewählt, gilt es nun den Förderantrag an die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) zu stellen. Vom förderfähigen Projektsteckbrief zum Förderantrag ist es allerdings kein weiter Weg mehr und das Regionalmanagement greift Ihnen auch in dieser Weise gerne beratend unter die Arme.

5. Umsetzungsstart Ihres Projektes

Wurde Ihr Projektantrag von der ADD genehmigt, können Sie nun mit Erhalt des Bewilligungsbescheides mit der Umsetzung Ihres Projektes beginnen! Sollten Sie bei der Projektumsetzung zum Beispiel bei den Themen Projektabrechnung oder Nachweisführung gegenüber der ADD erneut Hilfe benötigen, steht Ihnen auch hier das Regionalmanagement mit Rat und Tat zur Seite.

Aktuelles

20.02.2024

Ehrenamtliche Bürgerprojekte 2024 - Aufruf gestartet!

Auch in diesem Jahr werden in der LEADER-Region Soonwald-Nahe wieder ehrenamtliche Vorhaben unterstützt. Gefördert werden Vorhaben aus der Region, die von ehrenamtlichen Personen durchgeführt und mit bis zu 100%, maximal jedoch mit 2.000 € je Projekt [...]

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24.01.2024

Projekt des Monats - Januar

Als Projekt des Monats wird in dieser Folge das Ehrenamtliche Bürgerprojekt „Hilde-Gärtchen“ vorgestellt. Als eine Station des Hildegardis-Pilgerweges wurde an der Ev. Kirche Staudernheim eine Gartenecke als Ruhe-, Meditations- und Kommunikationsort [...]

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Diese Publikation wird gefördert im Rahmen des Entwicklungsprogramms EULLE unter Beteiligung der Europäischen Union und dem Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz.
   
EUROPÄISCHE UNION
Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.